Weihnachten - Spendenaktion für "Talita kum" und Kolpingschule erbrachte 3.223 € - HERZLICHEN DANK!

Liebe Schwestern und Brüder von meiner zweiten Heimat.

Liebe schöne Grüße aus dem wärmen Kontinent bzw. aus Kamerun.

Es ist immer mit einem Herzen voller Emotionen und einer Hand, die vor Dankbarkeit und Dankbarkeit zittert, dass ich mich immer bücke, um Ihnen zu schreiben. So viele Erinnerungen, Bilder und Gesichter, Lächeln und Ereignisse, die wir zusammen erlebt dürften, die blitzen mir gerade durch den Kopf. Ich bin dem Herrn Gott immer dankbar, wenn ich an Sie denke und wenn diese Erinnerungen in meinen Kopf kommen. Vielen herzlichen Dank an Gott des Lebens, der mir erlaubt hat, jeden von Ihnen kennenlernen zu dürfen und uns erlaubt hat, diese Liebesgeschichte zu leben. Die Nachricht von Mama Annas Tod hat mich zutiefst getroffen. Sie war die erste, die mich adoptierte und die erste, die meine ersten Schritte auf den Straßen von Wüsstensachsen führte. Möge Gott ihr gewähren, mit seinen Auserwählten im Himmel zu sitzen.

Als ich Ihnen das letzte Mal schrieb, erzählte ich Ihnen, wie wir gezwungen waren, mit der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Absperrung a zu leben, mit all den Umwälzungen, die sie im Leben von Talita Kum's Kindern und denen von der Kolping Schule verursacht hat. In diesem Brief habe ich Fotos angehängt, um meine Geschichte zu veranschaulichen. Unser lieber Pfr. Dr. Maicher hat sie veröffentlicht und ich freue mich sehr darüber. Wir haben uns diesen Sommer nicht gesehen, aber ich bin bei jedem von euch im Gebet geblieben.

Zunächst muss ich sagen: die Situation, seit meinem letzten Brief hat sich verändert. Die Covid 19 ist zwar nicht vorbei, aber man kann atmen. Denn sie hat nicht hier zu viel Schaden verursacht. Wir haben nicht zu viele Todesfälle im Land registriert und die Situation wird zunehmend von Regierungsbehörden kontrolliert. Es muss klar gesagt werden: Gott hat Afrika bewahrt, und wir müssen ihm danken, denn nach den Prognosen der WHO sollte die afrikanische Bevölkerung eine beispiellose Gesundheitskatastrophe erleben und die Zahl der Todesfälle würde sich auf Hunderte von Millionen belaufen, weil die Infrastrukturen in Afrika und Kamerun sind fast gleich Null. Gott sei Dank lief nichts wie geplant. Alles scheint in Ordnung zu sein, aber wir respektieren weiterhin Barrieremaßnahmen wie soziale Distanzierung, Tragen einer Maske und regelmäßiges Händewaschen.

Auch die Kinder kehrten gesund und munter zurück und niemand starb und niemand hatte das Covid-19-Virus, weder in den Gastfamilien noch in den Dörfern, in denen sie mehr als 7 Monate in Haft waren. In Ekekam leben 38 Waisenkinder und besuchen die öffentliche Schule. In der Kolping-Schule gibt es 130 Kinder mit 18 Lehrern und Ausbildern.

Dies ist der Ort, an dem ich mich von ganzem Herzen bei allen bedanke, die uns mit ihrer finanziellen Unterstützung geholfen haben. Besonderer Dank geht an die Kolpingsfamilie Wüstensachsen für die 1000 €, die sie auf mein Konto überwiesen hat. Diese Spende half uns, neue Toiletten in der Kolpingschule zu bauen und die Gebäude neu zu streichen. (Siehe Bilder). Ich bedanke mich auch bei allen, die individuell, Geld auf mein Konto überwiesen haben. Dies ermöglichte es uns, Schulmaterial vorzubereiten, den Lebensmittelvorrat zu kaufen und den Vorgesetzten etwas Geld zu geben. Möge Gott Sie hundertfach belohnen.

Abschließend möchte ich Ihnen sagen, dass ich nie aufhöre, für jeden von Ihnen zu beten, möge Gott uns am Leben erhalten, und ich drücke bereits meine Wünsche für frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr für 2021 aus.

Vergelt‘s Gott!!

Ich bin und bleibe Ihr Michel.

 

Katholische Kirchengemeinde

St. Michael • Wüstensachsen


An der Kirche 1 

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