Weihnachten - Spendenaktion für "Talita kum" und Kolpingschule erbrachte 3.223 € - HERZLICHEN DANK!

Liebe Grüße aus dem warmen und voll staubigen Landes Kamerun.


Seit dem Brief vom (…) Pfarrer (…) bis heute sind viele Wasser unter den Brücken geflossen. Für mich war eine Zeit voller Programm.
Zuerst nach der Adventzeit und Weihnachzeit in der ich viel gearbeitet habe, habe ich mich (mit 15 anderen Priestern meines Jahrgangs) 30 Tage der Exerzitien in einem Benediktinerkloster gegönnt in der Nähe von Yaoundé, der Hauptstadt von Kamerun. Es waren gute Tage der Besinnung auf das Wesentliche. Damit wir wieder mit neuem Elan an den Weinberg Gottes arbeiten können. Denn irgendwann fühlt man sich ein bisschen leer. Ich wollte dann wieder auftanken. Gott sei Dank es hat mir sehr gutgetan. Jetzt bin ich wieder sehr bereit, weiter den Willen Gottes zu tun.
Dann, da die Gemeinde von Ekekam keine Kirche hat, (nur eine Hütte dient als Hausgottes) habe ich mich und meine Kirchengemeindemitglieder hingesetzt um einen Bau der Kirche nach zu denken und sie zu planen. Und das auch zusammen mit dem Bishop von Mbalmayo. Ich war dann hin und her gerissen. Und die Kommunikation bei uns ist noch nicht so weit angekommen wie in Deutschland. So könnte ich nicht schnell auf dem Brief vom Pfarrer (…) antworten. Jetzt habe ich wieder die Linie gefunden.


Meine ersten Worte sind Worte der Dankbarkeit und Anerkennung. Der liebe Pfarrer (…) berichtete mir nach der großzügigen Spende von Euch allen in der Adventszeit. Das war eine Überraschung für mich, weil ich es weiß wie schwierig die Lage des Coronavirus in Deutschland sehr kritisch ist. Wie es für Euch sehr schwierig ist an die Arbeit zu gehen. Da auch die Geschäfte, die Läden, usw. sind zu. Und Trotzdem ist Euch und Ihnen gelungen mir noch eine Geste des Herzens zu zeigen. So eine Summe habe ich nicht erwartet. Diese zeigt einfach wie Ihr mich einschätzt und mich liebhabt. Wie kann ich Euch es zurückgeben? Nur Gott und den guten Sitzplatz in seiner Nähe werden euer Lohn sein. Danke von ganzem Herzen und Vergelt‘s Gott. Ohne Eure helfende Hand, was kann ich denn tun? Wer bin ich denn? Nur Gott allein wird es Euch und Sie tausendfach vergolten.


Mit der Spende von der Adventszeit habe ich und die Mitarbeiter von Talitakum und Adolph-Kolping-Handwerkerschule von Mfou entschieden drei Dinge zu machen:


1. Lebensmittel kaufen und gut aufhoben. In der Tat ist bei uns die Geschichte der Corona Pandemie nicht mehr aktuell. Menschen kommen und gehen an ihre Arbeit ohne Problem und die Kinder besuchen regelmäßig die Schule. Auch die verschiedenen Abstände und Regeln gegen die Pandemie ist nicht mehr hier streng gehalten. Seit der Aufbruch der Pandemie, hat Kamerun etwa 500 Tode registriert. Und die Verstorbene waren schon krank oder zu alt um die Krankheit zu überstehen. Aber die Kosten der Lebensmittel steigen fast jede Stunde. Die Inflation ist sehr hoch, so dass wenn man nicht genug kauf und aufhebt wird immer überrascht. Alle importierten Produkte sind mehr kaum zu sehen. So war es ein muss, den Kauf von Reis, Spagetti, Dosen aller Art, usw.


2. Brunnen reinigen. Nach etwa 3 Jahren Funktionierung ist immer gefragt die Wasser des Brunnes zu reinigen und Salz, Kalzium und Eisen wieder hinzufügen. Diese Arbeit war noch seit 5 Jahren nicht gemacht. Es war also so weit. Und die Adventspende hat uns dabei groß geholfen. Wir habe dann wieder gutes Wasser.


3. Die Bezahlung der Mitarbeiter. Es ist wahr die Leute die bei mir arbeiten machen es auf freiwilliger Basis. Aber es sind auch dabei Väter und Mütter die haben Familien. Ab und zu bekommen sie „einige Spende“ in Form von Geld, Lebensmittel oder Sache (Schulsache, Kleider, Schuhen, usw.). Und in dieser Zeit des Coronavirus, in der die Inflation über 100 Prozent steht, ist diese Bezahlung eine große Hilfe für diese Leute die mir helfen den Waisenkindern eine Zukunft zu ermöglichen.


Seit Mittwoch sind wir auch in die Fastenzeit eingegangen. Alles wird auch bei uns wie immer. Wie in einer normalen Zeit ohne die Covid 19.


Am 25. Februar werde ich 49 Jahre alt. Wie es ganz bemerkbar ist bin ich auch schon alt.
Viele liebe Grüße an Euch und Sie alle.


Nochmal tausend Dank und Vergelt’s Gott. Wenn die Zeit wieder gut wird, komme ich sofort in die Rhön und werde ich jede von Euch und von Ihnen persönlich besuchen und wieder wie damals umarmen. Gott behüte uns alle.
Euer Michel in Kamerun.

 

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