Katholische Kirchengemeinde Seiferts
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Verwendungszweck: Pfr. Michael Mvomo-Projekt Talita Kum

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Ostern 2022

Große Spendenaktion

Waisenhaus

Kolpingschule

 
 
 

Endlich geht bei uns wieder die Sonne auf. Die Hoffnung kommt wieder hervor und das Lächeln ist wieder da. Gott sei Dank. Es war endlich Zeit. Jetzt habe ich wieder Kraft diesen Brief zu schreiben, um Dir etwas von mir, von Talita Kum und von der Adolph-Kolping-Handwerkerschule zu erzählen.


Zuerst möchte ich Dir und die ganze Gemeinde Ehrenberg meinen herzlichen und besten Wünschen fürs neue Jahr 2022 ausdrücken. Vor allem wünsche ich Euch alle Gesundheit und Optimismus. Hoffen wir, dass alles zurückkehrt zur Normalität.


Das Jahr 2021 war sehr schwer für mich und unserer Waisenkinder in Talita Kum. Zuerst wurde ich gestohlen. Zurück aus der Universität hat mir jemand mein Auto die Scheibe gebrochen und mein Händy und Laptop gestohlen. Ich war nicht weit genug aber er war sehr geschickt um meine Tasche zu greifen. So hatte ich kein Kontakt mehr. Hoffentlich wird er alles das gut benutzen.


Dann war eine Reihe von Katastrophe angeschlagen: Am ersten haben wir am 9. September ein Kind (9 Jahre) verloren. Sie ist durch Aids verstorben. Dieses Kind war von der Geburt aus infiziert und hat viel gelitten. Seit 7 Jahren lebt es bei uns in Talita Kum. Wir haben uns seit langem um seine Krankheit gekümmert. Nichts war dann zu machen trotz aller Medikamente.


Dann am 13. Oktober 2021 ist ein anderes Kind (2 Jahre) durch Autounfall verstorben. Eine seltsame Geschichte: Das Kind, beim Spielen, hat sich unter dem Auto, einem LKW versteckt, der Autofahrer hat ihn nicht gesehen, so wurde das Kind überfahren worden. Auf dem Weg zum Krankenhaus ist das Kleine, eine Mädchen, gestorben.
Diese beiden Ereignisse hat mir und die Kinder sehr getroffen.


Du kann dich, lieber Pfarrer Maicher, es vorstellen, in welche Lage wir waren. Zwei Kinder zu verloren war wirklich zu viel für unsere arme Situation. Dank der Hilfe viele Freunde könnte ich sie beerdigen.


Zuletzt ist am 8. November meine Großmutter auch verstorben. Sie war für mich als meine Mutter und hat sich um mich gekümmert seit meiner Kindheit, da meine Mutter sehr früh gestorben ist. Von November zum Dezember war ich selbst tief am Boden geschlagen. Ich musste die Beerdigung vorbereiten. Der Erzbischof von Bertoua hat die Beerdigung gehalten und hat für mich und für alle Kinder schöne Worte ausgedrückt, die uns wieder die Hoffnung aufgebaut hat. Er hat großes Herz für uns gezeigt.


Alle diese Ereignisse sind um mich als von oben durchgefallen und viele Kinder waren davon auch psychisch getroffen. Die Kinder brauchten dann viele Zeit, viele Anwendungen, viele Erbauungsworte, Erklärung und Hoffnung um ihre Freude am Leben wiederaufzubauen. Gott sei Dank, sie haben den Glauben nicht verloren und heute können sie wieder nach vorn mit Zuversicht schauen.


Mit aller dieser Situation wa die Wehnachzeit kein Thema mehr und Weihnachten kein Fest in Talita Kum gewesen. Wir haben nur gehofft und gebetet, dass dieses Jahr 2021 schnell vorbeigeht damit 2022 ein gutes Jahr wird. So war bei uns das Ende des Jahres 2021.


Das Leben geht wieder weiter. Wir haben jetzt alle diese Geschichte hinter uns. Das ist wahr, die Erinnerung kommt ab und zu. Aber wir müssen weiter leben.


Für die Corona-Virus-Pandemie, ist die Lage bei uns ganz anders. Die neue Omikron Version ist noch nicht bei uns angekommen ist das kein Thema bei uns. Menschen gehen an ihre Arbeit, Geschäfte und Sache ohne Probleme. Und nichts passiert. Es gibt nur einige offizielle Büros in denen die Masken obligatorisch sind. Sonst nichts. Gott hat Afrika einfach von dem Corona Virus geschützt, da keine Erklärung zu geben ist. Aber es kommt immer durch Medien einige Meldungen. Nur ist es gefragt die Leute müssen sich impfen lassen und viele sehen nicht, warum sie sich impfen lassen dürfen. Nur die Reisende, die nach Europa fliegen, wird sie erforderlich gefragt. (...)


Über meine Vorlesung geht es um Pastoraltheologie, Homiletik und Katechese. Ich bin zwei Mal in der Woche in die Stadt Jaunde dafür. Es ist wahr ich bekomme keinen großen Lohn. Aber ich kann mein Benzin bezahlen. Ich hoffe es wird besser.

In meiner Kirchengemeinde haben wir zurzeit eine große Herausforderung: Der Bau der Kirche. Wir haben noch nicht angefangen mit dem Bau. Aber wir haben schon alle Zeichnungen gemacht und angefangen Geld zu sammeln.

Für Talita Kum in Ekekam sind zurzeit 62 Kinder und in der Adolph-Kolping-Handwerkerschule sind 150 Kinder. Trotz aller Probleme können wir Gott bedanken, denn beide laufen sehr gut.

Mit freundlichen Grüßen aus Kamerun.
Dein Michel

 

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