Vallendarer Glaubenskurs "Das Feuer neu entfachen"

 

Jede der 8 Zusammenkünfte des achtteiligen Glaubensweges beginnt mit einer Einstimmung auf die Gegenwart Gottes. Dabei wird jedes mal die Kurskerze als Zeichen der Gegenwart Jesu während der Zusammenkunft angezündet. Der Gebetszeit, die mit Lied, Betrachtung und Psalmgebet gestaltet wird, folgt ein Gespräch in kleinen festen Gruppen, die aus ca. 6 Personen bestehen. Das Gespräch ist im Gegensatz zu einer Diskussion ein Austausch über die Glaubenserfarhungen der vergangenen Woche und über den Vortrag, dessen Inhalt die Kursteilnehmer während der täglichen Besinnungszeit mit Hilfe eines Teilnehmerheftes vertieften. Im Glaubensgespräch lassen die Mitglieder der einzelnen Gruppen die Gesprächspartner an ihrem Glaubensweg teilnehmen und bereichern sie mit den eigenen Glaubenserfahrungen. Im Anschluss an das Gespräch gibt es die Möglichkeit, die im Glaubensgespräch aufgekommenen Fragen in der großen Runde aller Anwesenden anzusprechen.

Dem Glaubensgespräch in festen kleinen Gruppen schließt sich ein Vortrag an, in dem das nächste Thema des achtteiligen Glaubensweges erläutert wird.

Mit einer Besinnungszeit, die in der Regel aus einer Feier liturgischen Charakters besteht, und einem Gebet geht das jeweilige Glaubenstreffen zu Ende.

Die abschließenden Feiern einiger Zusammenkünfte bringen die Zuwendung Gottes zu den Kursteilnehmern/innen sowie ihre Hinwendung zu Gott zum Ausdruck. Das geschieht im Zeichen der Übergabe einer an der Kurskerze angezündeten Kerze mit einem Zuspruch der Gegenwart Gottes im Leben des/der Kursteilnehmers/in. Während der mystagogischen Feier der hl. Eucharistie der folgenden Zusammenkunft wird das persönliche Segenswort in der Form eines Gebetes um die Öffnung für das Wort Gottes und für seine Liebe des/der Kursteilnehmers/in angeboten: "Der Herr öffne deine Ohren, dass du Sein Wort immer mehr aufnimmst" und "Der Herr öffne dein Herz, dass du von Seinem Leben immer mehr erfüllt wirst". Eine Scherbenfeier und eine Bußfeier, während der das eigene Leid und eigene Schuld zeichenhaft zu Jesus Christus gebracht werden, helfen den Kursteilnehmer/innen, eine persönliche Antwort auf Gottes Gegenwart und Zuwendung in ihrem Leben eine ausdrückliche Antwort während des abschließenden Gottesdienstes zu geben. Im diesem Gottesdienst findet eine Tauferneuerung mit einer schweigenden Zeichnung des Kreuzes mit dem Weihwasser auf der Stirn des/der Teilnehmers/in statt.

Die gemeinsamen Besinnungszeiten mit dem Gesang von Liedern, dem Psalmgebet, mit den bereichenden Glaubensgesprächen in den festen kleinen Gesprächsgruppen sowie in der großen Runde und die liturgie-ahnlichen Feiern, die gemeinsamen Eucharistiefeiern, das Glaubenszeugnis der Teilnehmer/innen, ermöglichen die Erfahrung der Gegenwart Gottes im alltäglichen Leben.

Bild: "Wege erwachsenen Glaubens - Projektstelle Vallendar - www.weg-vallendar.de"