Darstellung "Das Feuer neu entfachen"

 

Eine ausführlichere Darstellung der einzelnen Kurseinheiten

Das erste Treffen, das bewusst als "Schnupperabend" konzipiert ist, steht unter dem Thema: "Auf der Suche nach Gott - 'Es gibt noch Feuer unter der Asche'". Die Teilnehmer sollen erfahren, dass es in diesem Glaubenskurs weniger um Wissensvermittlung geht, als vielmehr um ein Hineinfinden in eine Beziehung zu Gott.

Mit der Teilnahme am zweiten Treffen ist zugleich die verbindliche Kursanmeldung verbunden. In diesem zweiten Treffen werden auch die während des gesamten Kurses zusammenbleibenden Gesprächsgruppen (5-7 Personen incl. des Gruppenbegleiters) gebildet. Das Suchen und Sehnen, das die gesamte erste Woche thematisch durchzieht, wird im Thema dieser Einheit wieder aufgegriffen: "Unsere Sehnsucht nach Liebe - mehr als nur ein Traum?!" Im Vortrag wie in den Besinnungstexten der zweiten Woche wird Gott, der Dreifaltige, als Gott der Liebe verkündigt, der jeden Menschen uneingeschränkt bejaht und der uns auch dann nicht fallen lässt, wenn wir uns von Ihm abwenden.

Beim dritten Treffen wird der Blick nochmals ganz besonders auf Jesus Christus gerichtet: "Es gibt Liebe! - In Jesus Christus überbietet Gott unsere Sehnsucht!" Die Kursteilnehmer sind eingeladen, Jesus als Den kennen zu lernen, der ganz aus dem Vertrauen zu Gott, Seinem Vater, lebt und sich uns Menschen in unüberbietbarer Weise zuwendet.
In der Betrachtung der guten Erfahrungen im eigenen Leben, verbunden mit der Einladung, diese Erfahrungen als Zuwendung Gottes, als "Spuren Gottes im eigenen Leben" zu verstehen, werden die Teilnehmer mehr und mehr dazu hingeführt, ihr eigenes Leben und Gottes Wirken konkret miteinander in Verbindung zu bringen und sich von der Treue und Liebe Gottes berühren zu lassen. In dem Maße, wie dies geschieht, stellt sich dann auch die Frage: "SEIN Leben wählen - SEINER Liebe trauen?!"

Die Gestaltung des vierten Treffens und die Texte der vierten Kurswoche laden deshalb zur "Umkehr" ein und wollen diese als Antwort des Vertrauens auf Gottes Zuwendung und Liebe deutlich werden lassen.
In den beiden nächsten Einheiten werden zwei "Tabu"-Themen angesprochen, die einerseits dem Vertrauen auf Gott im Weg stehen, andererseits dieses fördern und konkret werden lassen können:

Die fünfte Kurswoche ("Der Liebe trauen - Gott heilt die Wunden der Vergangenheit") lädt ein, sich auch mit den eigenen Leiderfahrungen der Gegenwart Gottes und Seiner Liebe und Fürsorge anzuvertrauen.
In der sechsten Einheit wird die Erfahrung von Schuld und Sünde thematisiert: Mit dem Zuspruch "Neues Leben - durch Vergebung!" wird ermutigt, die eigene Haltung Gott, dem Mitmenschen und dem (eigenen) Leben gegenüber in den Blick zu nehmen und sich der erbarmenden und verzeihenden Liebe Gottes zu öffnen. Dabei wird auch das Bußsakrament als intensivste Form der Begegnung mit dem Vergebungsangebot Gottes behutsam und einladend nahe gebracht.

Die siebte Einheit: "Beten: mit Gott in Beziehung bleiben - mit Gott Gemeinschaft suchen" will dann einen persönlicheren Zugang zum Gebet vermitteln: Beten als Pflege lebendiger Verbundenheit mit Gott.
In der letzten Einheit werden die Teilnehmer eingeladen, sich auch im Alltag zunehmend auf Jesus Christus einzulassen. "Damit das Feuer weiter brennt ... - den begonnenen Weg im Alltag fortsetzen", lautet der Titel der letzten Woche und ist auch Ziel des gesamten Kurses. Mehr und mehr offen für den Wunsch und die Absicht Gottes, bei und in uns Menschen "Wohnung zu nehmen", gilt es, alle Lebensbereiche und -fragen zunehmend aus einer lebendigen Verbundenheit mit Ihm heraus zu betrachten und zu gestalten. Damit verbunden ist auch die Frage nach der Weiterführung des begonnenen Weges und einer Weggefährtenschaft mit Gleichgesinnten, zu der eingeladen wird.

Quelle. weg-vallendar.de